Restaurant
Schwimmbad des Kurhotels St. Josef
Kapelle des Kurhotels St. Josef
Brunnen des Kurhotels St. Josef
Solegradierwerk

Geschichte

Salzbergwerk Dürrnberg

Das Salz und der Dürrnberg sind untrennbar mit einander verbunden. Die Nutzung der salzhaltige Quellen begann bereits in der Steinzeit vor über 4000 Jahren. Die Kelten beherrschten dann auch den Bergbau unter Tage. Der Dürrnberg war durch viele Jahrhunderte eines der Zentren der mitteleuropäischen Salzproduktion. Die Eingliederung in das römische Imperium zerstörte jedoch die wirtschaftliche Grundlage der keltischen Siedlungen. Der Import von billigem Meersalz brachte letztlich die Produktion am Dürrnberg zum Erliegen.

Das weiße Gold
Erst im Mittelalter erlebte der Salzbergbau einen neuen Aufschwung. Der Dürrnberg erlangte als Siedlungs- und Wirtschaftsraum wieder Bedeutung und behielt diese bis zum Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Das Salz, als „weißes Gold“, sicherte den Salzburger Erzbischöfen Reichtum und Macht. Die Position des Dürrnberg als führender Salzproduzent wurde gegenüber aufkeimender Konkurrenz heftig verteidigt. Alle in der Gegend lebten fast ausschließlich vom Salzbergbau und der Verarbeitung. In kurzer Zeit entwickelte sich aus dem nahe gelegenen Marktflecken Mühlbach die Stadt Hallein, deren Stadtrecht spätestens seit dem Jahr 1230 existiert. Am 31. Juli 1989 wurde die Saline auf der Halleiner Pernerinsel stillgelegt. Der Salzbergbau war bis auf den Erhaltungsbergbau damit unwiederbringlich beendet.

Heilbad Dürrnberg
1977 wurde Dürrnberg zum Heilbad erklärt. Den Ruf als Kurort begründen die natürlichen Heilmittel Luft (die Höhenlage ist ein sogenanntes Reizklima), Wasser und vor allem Salz, das in Form von Sole-Inhalationen und Bädern erfolgreich zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, aber auch gegen Rheuma und Allergieerkrankungen eingesetzt wird.
Im Sommer 1970 investierte der betreibende Schwesternorden in den Bau des ersten österreichischen Sole-Hallenbad mit einem Salzgehalt von 3,5 Prozent.

Das  Gesundheitsresort
Seit Juni 2017 ist das Gesundheitsresort Teil der SeneCura Gruppe und wird unter der Marke OptimaMed weitergeführt. Das OptimaMed Gesundheitsresort St. Josef ist spezialisiert auf Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Stoffwechselerkrankungen, Hauterkrankungen sowie Erkrankungen der Lunge und der Atemwege.